Entstehung

1967-Bau.jpgAuf einem südlich von Ottobeuren gelegenen Höhenzug, Konohof genannt, fand man auf einer Höhe von 746 m ü. d. M. ideale Bedingungen zur Himmelsbeobachtung: wenig Streulicht, freie Sicht in alle vier Himmelsrichtungen und Zugang über schöne Spazierwege von Ottobeuren aus oder mit dem Auto auf der Staatsstraße von Ottobeuren in Richtung Wolfertschwenden/Bad Grönenbach.
Voller Optimismus wurde der Bau in Angriff genommen. Nach drei Jahren Bauzeit und mit einem Aufwand von über 4000 Freizeitstunden konnte die Sternwarte 1969 ihren Führungsbetrieb auf­nehmen. 1972 wurde ein 30-cm-Spiegelteleskop in Betrieb genommen.

1987-Rohbau.jpgUm den steigenden Besucherzahlen gerecht zu werden, wurde 1987/88 die Sternwarte erheblich ausgebaut.  
Mit viel Eigenleistung der Mitglieder und 
Dank der Förderung des Bezirks Schwaben, des Landkreises Unterallgäu, der Marktgemeinde Ottobeuren, des Deutschen Jugendherbergswerkes sowie vieler privater Spender konnte ein leistungsfähiges und modernes Observatorium entstehen, das sowohl der astronomischen Volksbildung als auch der anspruchsvollen amateurastronomischen Arbeit dient.

Das Hauptinstrument1996 konnte unser neues 60 cm Hauptinstrument in Betrieb genommen werden, welches bis heute unsere Besucher für die Himmelsbeobachtung nutzen können. 2006 wurde das Teleskop grundlegend technisch modernisiert und gehört damit zu den modernsten Teleskopen in Europa.
 
  
 
Sternwarten-Erweiterung 2016Zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins 2016 wird die Sternwarte nochmals grundlegend erweitert. Es entsteht ein Werkstatt- und Lagergebäude mit einer Beobachtungsplattform. Zusätzlich wird der Mitgliederbereich vergrößert und ein neuer Eingangsbereich mit WC´s und Technikraum errichtet.